Zweitagesritt vom IPV Thurgau

Am Wochenende vom 20. und 21. Mai waren 6 Isländer von 4 IPV Thurgau Mitgliedern und von 2 von Nichtmitgliedern unterwegs auf dem Zweitagesritt. Getroffen hatten wir uns wieder auf dem Büehlhof in Hüttwilen. Nachdem unsere 7 Sachen im Pferdeanhänger verstaut waren und alle auf ihren Pferden Platz genommen, startete ich den Ritt.

Text & Bild: Gabriela Prétot

 

Es ging in Richtung Buch, an Horben vorbei, durch die Rebberge vom Iselisberg, weiter zur Uerschhuuser Trotte von wo aus uns eine herrliche Aussicht geboten wurde. Nach dem ersten Tölt durch die Rebberge, gelangten wir zum höchsten Punkt unseres Rittes, beim Sonnenberg auf 507m. Von dort aus ging es weiter Richtung Niederneunforn, runter zur Thur wo es einen ausgiebigen Tölt gab. Im Fahrhof konnten wir unsere Isländer an einem Brunnen tränken lassen.

Der Mittagshalt in der Waldhütte von Ossingen kam näher und schon bald wurden wir von Ines und André herzlich begrüsst. Die Anbinde für die Pferde war parat, der Tisch war gedeckt und die Würste auch schon bald auf dem Grill. Alle Pferde mit Heuwürfel und Rüebli versorgt, liessen wir uns am Tisch nieder und wurden von den beiden fleissigen Helfern kulinarisch verwöhnt. Alle ausgeruht und frisch gestärkt, wurde wieder aufgesessen und weiter ging unser Ritt. Aus dem Wald kommend Richtung Ossingen, der Eisenbahnlinie entlang, vorbei am Weingut Wiesendanger, dem schönen Husemersee entlang bis wir wieder auf André trafen der in dieser Zeit Kafi und Kuchen aufgetischt hatte.

Nach dem z’Vierihalt nahmen wir die letzte Etappe des Tages unter die Hufe. Diese führte uns über die Felder, vorbei an Trüllikon, durch den Wald, auf die Anhöhe von wo aus wir Schlatt unser Ziel sehen konnten. Die letzten Meter ging es zu Fuss bis zum Pferdehof Tiefental, wo uns das Empfangskomitee von Priska, Roger und André begrüssten. Unsere Isi‘s versorgt und in die grossen, hellen Boxen gebracht, machte sich bei dem einen oder anderen die Müdigkeit bemerkbar. Alle waren wir wohlauf und gut gelaunt, so wie es sein sollte. Also bezogen wir Reitersleute die Herberge, die Schlafsäcke aufs Bett gelegt, die bequemen Kleider angezogen, ging es um Apéro. Priska und Roger deckten liebevoll den Tisch und waren in der Küche fleissig uns mit einem tollen Spaghettiplausch zu verköstigen.

Zwischendurch überreichte ich als Erinnerung an unseren Zweitagesritt, jedem eine Stallplakette welche von der Raiffeisenbank Frauenfeld und von Nadine Hürlimann von litaHest gesponstert wurde, herzlichen Dank. Um die müden Geister nochmals etwas zu wecken, bekam jeder Reiter nach dem Dessert einen Wettbewerb zum ausfüllen. Darauf waren 15 Fragen von der Tagesreitstrecke welche anhand von Fotos beantworten werden mussten. Die höchste Punktzahl hatte Alexander erreicht, dicht gefolgt von Sandra. Auf dem Gabentisch der dank dem Pferdesporthaus Loesdau reichlich gedeckt werden konnte, gab es für jeden Reiter was Schönes auszusuchen.

 

Sonntagmorgen 7h, aus dem Schlafsacke gekrochen ging es erst mal zu den Pferden. Alle hatten die Nacht gut überstanden und waren friedlich am Heu knabbern. Zurück in der Herberge wurde der z’Morgetisch gedeckt, mit Confi, Fleisch, Käse etc. und den beiden mitgebrachten Zöpfe von Eva und Ines, herzlichen Dank. Mittlerweilen hatten alle Reiter am Tisch Platz genommen und erfreuten sich an dem herrlichen, sonnigen Wetter. Unterdessen steckten wir wieder in den Reitklamotten, unsere Isländer geputzt und gesattelt standen alle 6 Pferde parat. Und so konnte pünktlich um 10h abgeritten werden, nachdem es noch ein Erinnerungsgruppenfoto gab. Die Strecke führte uns erstmal an der wärmenden Sonne über die Felder von Schlatt, dem Waldrand entlang, durch den Dickihof und weiter durch den grossen Wald von Truttikon. Auch am Sonntag wurde unterwegs rege diskutiert, es war eine fröhliche und gute Stimmung. Nach etwa einer Stunde, erreichten wir den Barchetsee und ritten diesem entlang. Weiter Richtung Oberneunforn und unserem z’Mittagsziel in der Besenbeiz zum Rosstall in Wilen im flotten Tempo näher.

Alle Pferde angebunden und mit Heuwürfel versorgt, nahmen wir in der schönen Gartenwirtschaft Platz. Um 14h machten wir uns auf um die letzten Kilometer unseres Zweitagesrittes in Angriff zu nehmen. Diese Strecke führte uns an dem Waldrand von Wilen zum Felderhof mit einer herrlichen Sicht ins Stammertal, weiter auf der Höhe in Richtung Uerschhausen und an dem Nussbaumer- und Hüttwilersee entlang. Und so nährten wir uns dem Büehlhof wo wir von André und unserem Hund Silas herzlich empfangen wurden. Die Pferde abgesattelt, durften sie grasen und genossen dies sichtlich. Für uns Reiter gab es nochmals Kafi und Kuchen. Nachdem alle Reiter ihre Sachen wieder in ihren Autos verstaut hatten, die Isländer eingeladen waren, hiess es sich voneinander zu verabschieden.

 

Für mich und Farsaell waren es zwei ganz tolle, schöne und unvergessliche Tage, bei perfektem Wetter, fröhlichen Reitern und motivierten Isländern. Ich freue mich schon auf dem 3. Zweitagesritt vom IPV Thurgau im 2018.

 

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