Parasit auf dem Pferderücken

Reiter als Parasiten zu bezeichnen, wirkt im ersten Moment ganz schön heftig. Bei näherer Betrachtung von Verhaltensweisen gewisser Reiter ist die Analogie aber durchaus angebracht. Hinrik Sigurðsson, Trainerabsolvent und Reitlehrer der Hochschule Hólar, spricht über seine Erfahrungen mit Reitern, die sich wie Parasiten verhalten.

Quelle: IcelandReview

 

Parasitismus ist allgegenwärtig, so dass sich praktisch alle Lebewesen damit auseinandersetzen müssen. Je nach Ausmass des Parasitenbefalls ist die Belastung des Wirtes verschieden gross. Auch wenn Parasitenbefall den Wirt nicht lebensbedrohlich schädigt, wirkt er sich doch stets negativ auf dessen Wohlbefinden [...] oder Lebensdauer aus.

 

Eine Analogie zum Reitsport, die zu denken gibt. Ob in so extremen Beispielen wie sie Hinrik veranschaulicht oder bei Kleinigkeiten im täglichen Umgang mit unseren Pferden - sich wie ein Parasit zu verhalten, kann wohl kaum das Ziel sein. Von niemandem! In diesem Zusammenhang kann auch der Spruche herangezogen werden 'Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen'.

 

Auszug aus dem Text: "Ich wollte, ich hätte den Mut gehabt, das arme Pferd zu verteidigen, aber ich hatte zu der Zeit nicht genug Selbstvertrauen, mich diesem furchterregenden Reiter entgegenzustellen. Ich sah, wie der Reiter einen Tempowechsel nach dem anderen veranstaltete, und wie er denselben Fehler immer wieder machte, und wie er das Pferd immer wieder für “sein Unvermögen” strafte."

 

Mehr dazu unter folgendem Link: Parasit oder Reiter? Ein Text von Hinrik Þór Sigurðsson